Leichtathletik-Regeln
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Der Assistent, der die Regeln einfach erklärt.
Antworten basieren auf Score-Zen-Zusammenfassungen. Die offizielle Quelle hat Vorrang.
Zusammenfassung
Die Leichtathletik umfasst Laufwettbewerbe, Sprünge, Würfe und Mehrkämpfe. Dieses Merkblatt behandelt die Laufdisziplinen mit Zeitmessung: Sprints, Mittel- und Langstrecke, Hürdenläufe und Staffeln. Das Ziel ist einfach: eine festgelegte Distanz so schnell wie möglich zurücklegen. Es gewinnt der Athlet (oder die Staffel), der die Ziellinie zuerst überquert; die Zeitmessung trennt die Leistungen bis auf die Hundertstelsekunde, teilweise sogar bis auf die Tausendstelsekunde.
Ziel
Die festgelegte Distanz so schnell wie möglich zurücklegen und die Ziellinie vor den Konkurrenten überqueren. In Bahnläufen (Sprints) muss zusätzlich vom Start bis ins Ziel die eigene Bahn eingehalten werden. In den Staffeln muss die Mannschaft den Stab innerhalb der vorgeschriebenen Wechselzone von Hand zu Hand übergeben.
Kernregeln
- •Im Sprint (100 m bis 400 m) bleibt jeder Läufer auf seiner zugewiesenen Bahn und darf die Konkurrenten nicht behindern.
- •Der Start erfolgt durch den Startschuss; jede Startbewegung vor dem Signal ist ein Fehlstart.
- •In allen Laufdisziplinen entscheidet der Rumpf (nicht Kopf, Arme oder Beine) über das Überqueren der Ziellinie.
- •Im Hürdenlauf muss der Athlet jede Hürde überqueren; das Umwerfen einer Hürde wird an sich nicht bestraft, das Umlaufen oder Unterlaufen dagegen schon.
- •In den Staffeln muss der Stab innerhalb der Wechselzone übergeben werden; eine Übergabe außerhalb der Zone führt zur Disqualifikation, und einen fallengelassenen Stab muss der Läufer aufnehmen, der ihn fallen ließ.
- •Die Endplatzierung richtet sich nach der Zeit: Die niedrigste Zeit gewinnt.
Zählweise
In den Laufdisziplinen ist die „Wertung“ die gemessene Zeit. Die vollautomatische elektronische Zeitmessung startet mit dem Startschuss und stoppt, wenn der Rumpf die Ziellinie erreicht, auf die Hundertstelsekunde genau (Tausendstel zur Trennung bei Gleichstand). Die niedrigste Zeit gewinnt. Bei Mannschafts- oder Punktwettkämpfen (Sportfeste, Vereinsvergleichskämpfe) bringt jede Platzierung Punkte nach einer Wertungstabelle, und die Mannschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt; der Einzelwettbewerb selbst wird jedoch nach der Zeit gewertet.
Format & Dauer
Die Wettbewerbe werden je nach Teilnehmerzahl meist in Vorläufen, dann in Halbfinals und einem Finale ausgetragen. Im Sprint und über 800 m laufen die Athleten auf zugewiesenen Bahnen; auf der Mittel- und Langstrecke (ab 800 m nach der ersten Kurve oder direkt ab 1500 m aufwärts) laufen sie im Feld zusammen. Ein Leichtathletik-Sportfest vereint mehrere Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen an einem Tag oder an einem Wochenende.
Siegbedingungen
Es gewinnt der Athlet, dessen Rumpf die Ziellinie zuerst überquert, also derjenige mit der niedrigsten Zeit. Bei vollkommenem Gleichstand auf die Tausendstelsekunde um einen Qualifikationsplatz werden die betroffenen Athleten nach den Wettkampfbestimmungen getrennt oder beide weitergeleitet. In den Staffeln ist es die Mannschaft, deren Schlussläufer die Linie zuerst überquert.
Vollständige Regeln
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