Boxen-Regeln

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📚 Eigene Lern-Zusammenfassungen — die offizielle Quelle hat Vorrang.VeröffentlichtAktualisiert am 24. Juni 2026

Zen Ref

Der Assistent, der die Regeln einfach erklärt.

Im Boxen gilt das 10-Punkte-Muss-System: Am Ende jeder Runde vergibt jeder Punktrichter 10 Punkte an den Boxer, der die Runde gewonnen hat, und 9 (oder weniger) an den anderen. Eine knappe Runde wird 10:9 gewertet; klare Überlegenheit oder ein Niederschlag ergeben 10:8; zwei Niederschläge oder völlige Überlegenheit ergeben 10:7. Die Punktrichter bewerten saubere Treffer auf den erlaubten Trefferflächen, die Ringbeherrschung, die Verteidigung und die wirkungsvolle Angriffsführung. Vom Ringrichter verhängte Strafen ziehen Punkte (meist 1 Punkt) vom Rundenergebnis ab. Am Ende werden die Gesamtwertungen jedes Punktrichters addiert, um den Sieger zu ermitteln.

Antworten basieren auf Score-Zen-Zusammenfassungen. Die offizielle Quelle hat Vorrang.

Zusammenfassung

Das englische Boxen (die Sportart, die schlicht Boxen heißt) lässt zwei Gegner derselben Gewichtsklasse ausschließlich mit behandschuhten Fäusten in einem quadratischen, von Seilen begrenzten Ring gegeneinander antreten. Geschlagen werden darf nur mit der Vorderseite des Handschuhs und oberhalb der Gürtellinie. Der Kampf wird in Runden ausgetragen, die durch einminütige Pausen getrennt sind. Ziel ist es, durch saubere, präzise Schläge mehr Punkte als der Gegner zu erzielen oder vorzeitig zu gewinnen, indem der Gegner kampfunfähig gemacht und der Kampf abgebrochen wird. Es gibt zwei große Familien: das Amateurboxen (olympisches Boxen) und das Profiboxen, die sich in Dauer, Ausrüstung und einigen Regeln unterscheiden.

Ziel

Saubere, regelkonforme Schläge auf die erlaubten Trefferflächen des Gegners landen (Vorder- und Seitenpartie des Kopfes, Vorderseite des Rumpfes oberhalb der Gürtellinie) und dabei selbst Treffer vermeiden, um am Ende des Kampfes nach Punkten zu gewinnen oder vorzeitig durch Knockout, Abbruch durch den Ringrichter oder Aufgabe.

Kernregeln

  • Geschlagen wird ausschließlich mit der Vorderseite des geschlossenen Handschuhs, nie mit der Handinnenfläche, der Handkante, dem Kopf, dem Ellenbogen oder der Schulter.
  • Schläge müssen oberhalb der Gürtellinie bleiben; Treffer unterhalb der Gürtellinie, auf den Rücken (Nierenschlag) oder in den Nacken sind verboten.
  • Ein am Boden liegender Gegner wird niemals geschlagen, auch nicht während des Anzählens durch den Ringrichter.
  • Auf das Kommando „Break“ gehen beide Boxer zurück, bevor der Schlagabtausch wieder aufgenommen wird.
  • Kein Halten, Schieben oder Ringen: Dies ist Boxen, kein Ringkampf.
  • Eine Runde endet mit dem Gong; ein nach dem Gong gelandeter Schlag zählt nicht und kann bestraft werden.

Zählweise

Im Boxen gilt das 10-Punkte-Muss-System: Am Ende jeder Runde vergibt jeder Punktrichter 10 Punkte an den Boxer, der die Runde gewonnen hat, und 9 (oder weniger) an den anderen. Eine knappe Runde wird 10:9 gewertet; klare Überlegenheit oder ein Niederschlag ergeben 10:8; zwei Niederschläge oder völlige Überlegenheit ergeben 10:7. Die Punktrichter bewerten saubere Treffer auf den erlaubten Trefferflächen, die Ringbeherrschung, die Verteidigung und die wirkungsvolle Angriffsführung. Vom Ringrichter verhängte Strafen ziehen Punkte (meist 1 Punkt) vom Rundenergebnis ab. Am Ende werden die Gesamtwertungen jedes Punktrichters addiert, um den Sieger zu ermitteln.

Format & Dauer

Olympisches Boxen (World Boxing): 3 Runden à 3 Minuten, Männer und Frauen, mit 1 Minute Pause zwischen den Runden. Profiboxen: je nach Niveau in der Regel 4 bis 12 Runden à 3 Minuten, ein Weltmeisterschaftskampf geht über 12 Runden. Der Kampf findet in einem Ring von etwa 4,9 bis 7,3 m Seitenlänge statt. Die Zahl der Punktrichter variiert (bei den Profis oft 3, im Amateurbereich bis zu 5). Die Rundendauer kann je nach Verband in manchen Frauen- oder Nachwuchswettbewerben auf 2 Minuten verkürzt sein.

Siegbedingungen

Gewonnen wird: nach Punkten (einstimmige, geteilte oder mehrheitliche Entscheidung der Punktrichter) am Ende der regulären Kampfzeit; durch Knockout, wenn der Gegner vor dem Ende des Anzählens nicht wieder aufsteht; durch Abbruch des Ringrichters (TKO bei den Profis, RSC im Amateurbereich), wenn ein Boxer sich nicht mehr verteidigen kann; durch Aufgabe des Boxers oder seiner Ecke (Handtuchwurf); oder durch Disqualifikation des Gegners. Im Profiboxen ist ein Unentschieden möglich, wenn die Gesamtwertungen der Punktrichter gleich sind.

Vollständige Regeln

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Häufige Fragen

Boxen: Wie werden die Punkte gezählt?

Im Boxen gilt das 10-Punkte-Muss-System: Am Ende jeder Runde vergibt jeder Punktrichter 10 Punkte an den Boxer, der die Runde gewonnen hat, und 9 (oder weniger) an den anderen. Eine knappe Runde wird 10:9 gewertet; klare Überlegenheit oder ein Niederschlag ergeben 10:8; zwei Niederschläge oder völlige Überlegenheit ergeben 10:7. Die Punktrichter bewerten saubere Treffer auf den erlaubten Trefferflächen, die Ringbeherrschung, die Verteidigung und die wirkungsvolle Angriffsführung. Vom Ringrichter verhängte Strafen ziehen Punkte (meist 1 Punkt) vom Rundenergebnis ab. Am Ende werden die Gesamtwertungen jedes Punktrichters addiert, um den Sieger zu ermitteln.

Boxen: Wie lange dauert eine Partie?

Olympisches Boxen (World Boxing): 3 Runden à 3 Minuten, Männer und Frauen, mit 1 Minute Pause zwischen den Runden. Profiboxen: je nach Niveau in der Regel 4 bis 12 Runden à 3 Minuten, ein Weltmeisterschaftskampf geht über 12 Runden. Der Kampf findet in einem Ring von etwa 4,9 bis 7,3 m Seitenlänge statt. Die Zahl der Punktrichter variiert (bei den Profis oft 3, im Amateurbereich bis zu 5). Die Rundendauer kann je nach Verband in manchen Frauen- oder Nachwuchswettbewerben auf 2 Minuten verkürzt sein.

Boxen: Wie gewinnt man die Partie?

Gewonnen wird: nach Punkten (einstimmige, geteilte oder mehrheitliche Entscheidung der Punktrichter) am Ende der regulären Kampfzeit; durch Knockout, wenn der Gegner vor dem Ende des Anzählens nicht wieder aufsteht; durch Abbruch des Ringrichters (TKO bei den Profis, RSC im Amateurbereich), wenn ein Boxer sich nicht mehr verteidigen kann; durch Aufgabe des Boxers oder seiner Ecke (Handtuchwurf); oder durch Disqualifikation des Gegners. Im Profiboxen ist ein Unentschieden möglich, wenn die Gesamtwertungen der Punktrichter gleich sind.

Boxen: Was sind die wichtigsten Fouls und Strafen?

Mündliche Verwarnung durch den Ringrichter bei einem leichten Regelverstoß. Offizielle Verwarnung, die zu einem Punktabzug führen kann. Abzug eines oder mehrerer Punkte bei wiederholten oder schweren Regelverstößen (Tiefschläge, Halten, Kopfstöße). Pflichtanzählen oder vorübergehende Unterbrechung nach einem Foul, das den Gegner verletzt hat. Disqualifikation (Verlust des Kampfes) bei einem schweren, absichtlichen oder wiederholten Regelverstoß.

Boxen: Wie richtet man ScoreZen zum Zählen ein?

Zwei Boxer (oder rote/blaue Ecke) anlegen. ScoreZen zählt die Punkte durch einfache Addition: für jeden einem Boxer zugesprochenen Punkt auf +1 tippen (das 10-Punkte-Muss-System mit mehreren Punktrichtern bzw. die Eingabe von 10:9 oder 10:8 bildet die App nicht ab). Ein Rundenzähler (3 im olympischen Boxen, bis zu 12 bei den Profis) und ein Rundentimer geben den Takt des Kampfes vor; das Kampfende wird selbst gesetzt (K. o., TKO/RSC, Aufgabe, Disqualifikation oder Punktentscheidung). Als Sieger wird der Boxer mit der höchsten Punktzahl angezeigt.

Boxen: Kann man damit ein Turnier oder eine Liga austragen?

ScoreZen eignet sich für die rundenweise Verfolgung des 10-Punkte-Muss-Systems und zeigt die laufenden Gesamtwertungen der Punktrichter, den Rundenstand und die Punktabzüge an. Gut geeignet für Training, betreutes Sparring und lokale Amateurwettkämpfe. Bei offiziell sanktionierten Wettkämpfen bleibt die Endwertung von den offiziellen Punktrichtern und dem Ringrichter bestätigt; die App dient als pädagogische Hilfe und Mitschrift, nicht als reglementarisches Wertungssystem.